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Fotos von
der Vernissage und aus der Ausstellung - zum
Vergrößern bitte auf die Vorschaubilder klicken |
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Altbürgermeister Franz
Schmid begrüßt
die Gäste und stellt die neue Doppelspitze
des Künstlerhauses Marktoberdorf vor:
Brigitte Riskowski und Maya Heckelmann
(>mehr
>P ) |
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Meister
der spanischen und
südamerikanischen
Gitarrenmusik
>> Stefan Barcsay |
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Arnulf Heimhofer
hat sich schon zu Lebzeiten in der schwäbischen Kunstgeschichte etabliert. Was
Heimhofer malt, ist vom Motiv her nicht aufregend -
im Reichtum der Farbnuancen, in der Souveränität des Farbeinsatzes,
in der Brillanz der Farbverwendung liegt sein Beitrag zur Kunst des Allgäus.
(
aus der
Laudatio von
<i> Gunther W. le Maire
) |
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weitere Fotos von der
Vernissage und aus der Ausstellung |
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zweimal "Bergell"
links als Aquarell und
rechts als Ölgemälde
Foto li: Heike Zeller |
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In 14 Tagen wird Arnulf
Heimhofer 79 Jahre alt.
In solchem Alter hat sein Lebenswerk längst Konturen bekommen, die sich auch
nicht verändern werden, wenn er in den nächsten Jahren noch einige Hundert neuer
Arbeiten dazuliefert.
Und dieses Lebenswerk zeigt einen Buben, der bereits überzeugt war, zum Künstler
geboren zu sein,
der über Gymnasiumsjahre, Schreinerlehre und Kirchenmalerei an
die Münchener Akademie gelangte,
dort Schüler von Hermann Kaspar war, der
seinerseits Schüler des im Allgäu fast heimischen Edmund Steppes und der Maler
Becker-Gundahl war. Kaspar, ein Freund von Albert Speer, war im 3. Reich hoch
angesehen, ebenso wie Edmund Steppes, aber beide waren es in gleicher Weise in
der Bundesrepublik.
5 Jahre lebte Heimhofer nach der Akademie in München als Fassadenmaler, ging
1965 zurück ins Allgäu und begann, sich als freischaffender Maler eine
Existenz aufzubauen. Das gelang auch dank der sicheren Lehrereinkünfte seiner
Frau.
Heimhofer hat nächst Heinz Schubert den Berufsverband Bildender Künstler
Schwaben-Süd geprägt,
in 20-jähriger Vorstandsmitgliedschaft und 9 Jahren
alleinigen Vorsitzes.
Er hat eine beachtliche Zahl Privatschüler,
VHS- oder Irsee-Kursteilnehmer zu guter künstlerischer Qualität geführt z.B.
Armin Gehret, Elisabeth Geduld, Edith Baumann, Willi Tannheimer oder Manfred
Hürlimann ... |
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in den 70-er Jahre |
im Dezember 2009 |
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Arnulf Heimhofer
mit Kornelia Hieber (li) von der Allgäuer Zeitung und
Heike Zeller (re) |
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... in geselliger Runde
mit Gunther le Maire,
Hans Dinnebier und Alfons Zeller
Foto re: Heike Zeller |
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... Das malerische Werk Heimhofers
besteht aus einer gewaltigen Anzahl meist
großformatiger Ölbilder,
vielen Aquarellen, Bleistift- und Federzeichnungen,
vielen Fassadenbemalungen im Allgäu,
Fresken in einer Anzahl von Kirchen,
gelegentlich ein paar Skulpturen.
Wenn Heimhofer
malt, ist es vom Motiv her nicht aufregend
Küste hier und Küste da, Landschaften mit Bergen hier oder irgendwo anders,
Figurengruppen, Blumen, Häuser im Bergell oder sonst wo in den Alpen,
Frauenköpfe – Männer interessieren ihn nicht so sehr - vielleicht einmal ein Stilleben.
Das ist alles nichts Sensationelles - aber damit wird man seiner
Malerei nicht gerecht.
Jeder, der die Allgäuer Kunst einigermaßen kennt, kennt einen Heimhofer
unter
allen anderen Bildern heraus, von seinen frühen Bildern bis zu den Arbeiten
hier,
so unterschiedlich sie auch sind.
Heimhofers Charakteristikum,
aber auch seine Überlegenheit liegt im Umgang mit der Farbe
dazu der feste
Bildaufbau. Diesen bewundert er bei Anselm Feuerbach, die formale
Bewältigung der Wandgestaltung fasziniert ihn bei Tiepolo. Heimhofer malt ganz
normal auf Leinwand und Papier
mit ganz normalen Ölfarben, Aquarellfarben und
mit dem Bleistift –
manchmal malt er auch mit dem Radiergummi in seinen schwarz gezeichneten Blättern herum.
So simpel ist das bei ihm – nicht Collagen,
Sand, Gips, zerknittertes Papier oder Reißzwecken,
er bemalt auch keine
menschlichen Körper oder zieht sich vor Publikum aus,
wickelt keine Allgäuer
Kirchtürme ein, malt keine Sexfantasien, bemüht sich nicht,
naiv wie ein Kind zu
kritzeln oder in esoterischer Süßlichkeit zu baden.
Heimhofer ist genau das Gegenteil
eines Spontanmalers
das zigmalige Übermalen ist für seine Arbeiten typisch, das
immer wieder weiter Verbessern.
Er verlangt handwerkliches Können, er verlangt,
dass ein Künstler eine Farbe so an eine Stelle setzt, dass sie etwas bewirkt. Heimhofer löst die Bildkomposition malerisch und nicht durch lineare Zeichnung.
Formen, Figuren und Landschaften entstehen durch die Farbe, nicht durch
illustrierende Linien. Seine neueren Arbeiten sind farblich sehr viel lockerer,
heller und leichter, frisch und kräftig.
Der wichtigste Beitrag Heimhofers
zur Kunst des Allgäus
liegt in diesem Reichtum der Farbnuancen, in
dieser Souveränität des Farbeinsatzes,
in der Brillanz seiner Farbverwendung.
Und so wurde er klammheimlich zu einem der bekanntesten und besten Maler
Schwabens,
von dem man risikofrei behaupten kann, dass er sich bereits in der schwäbischen
Kunstgeschichte
etabliert hat und nicht mehr daraus verschwinden wird.
(aus der
Laudatio von
<i> Gunther W. le Maire,
Vernissage im Dr.-Geiger-Haus, 4.12.09) |
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Nadja Eckardt (li) sorgte für
"Speis und Trank"
mit Brigitte Riskowski vom Künstlerhaus MOD
Foto li: Heike Zeller |
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Presse zur Ausstellung |
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Vernissage |
Ausstellung
von Arnulf Heimhofer "Meister der Farben"
Allgäuer
Zeitung/Marktoberdorf,
9.12.09
pdf |
>P |
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