Arnulf Heimhofer

 Arnulf  Heimhofer / Burgberg
< Ausstellung Dr.Geiger-Haus / Marktoberdorf 2009/2010 >

kultur-oa.de




Einladung MOD Arnulf Heimhofer - Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen
Ausstellung vom 4.Dezember 2009 bis 10.Januar 2010
im Dr.-Geiger-Haus >> Künstlerhaus Marktoberdorf  
Ausstellung
4.Dezember 2009 - 10.Januar 2010
 
Dr. Geiger-Haus
, Kemptener Str.5, 87616 Marktoberdorf
 Öffnungszeiten
Di bis So 14 - 18h
(geschlossen am 24.12/25.12. und 31.12./1.1.10)
Heimhofer-Vita





Anfahrt
Lage
>i

Ausstellung im Dr.Geiger-Haus Marktoberdorf vom 4.12.2009 bis 10.01.2010

Info aktuell

sitemap
Fotos von der Vernissage und aus der Ausstellung - zum Vergrößern bitte auf die Vorschaubilder klicken
Ausstellung Vernissage Ausstellung Vernissage Vernissage Ausstellung
Vorstellung Altbürgermeister Franz Schmid begrüßt
die Gäste und stellt die neue Doppelspitze
des Künstlerhauses Marktoberdorf vor:
Brigitte Riskowski und Maya Heckelmann
(>mehr >P )
Begrüßung Franz Schmid Meister
der spanischen und
südamerikanischen
Gitarrenmusik
>> Stefan Barcsay
Musik:Stefan Barcsay
Vernissage Arnulf Heimhofer hat sich schon zu Lebzeiten in der schwäbischen Kunstgeschichte etabliert. Was Heimhofer malt, ist vom Motiv her nicht aufregend -
im Reichtum der Farbnuancen, in der Souveränität des Farbeinsatzes,
in der Brillanz der Farbverwendung liegt sein Beitrag zur Kunst des Allgäus.
  
  (
aus der Laudatio von <i> Gunther W. le Maire )
Laudator Gunther le Maire
  weitere Fotos von der Vernissage und aus der Ausstellung  
Vernissage Vernissage Vernissage Werk Heimhofer Foto:Zeller zweimal "Bergell"
links als Aquarell und
rechts als Ölgemälde

Foto li: Heike Zeller
Werk Heimhofer
Heimhofer, 70-iger Jahre

In 14 Tagen wird Arnulf Heimhofer 79 Jahre alt.
In solchem Alter hat sein Lebenswerk längst Konturen bekommen, die sich auch nicht verändern werden, wenn er in den nächsten Jahren noch einige Hundert neuer Arbeiten dazuliefert.

Und dieses Lebenswerk zeigt einen Buben, der bereits überzeugt war, zum Künstler geboren zu sein,
der über Gymnasiumsjahre, Schreinerlehre und Kirchenmalerei an die Münchener Akademie gelangte,
dort Schüler von Hermann Kaspar war, der seinerseits Schüler des im Allgäu fast heimischen Edmund Steppes und der Maler Becker-Gundahl war. Kaspar, ein Freund von Albert Speer, war im 3. Reich hoch angesehen, ebenso wie Edmund Steppes, aber beide waren es in gleicher Weise in der Bundesrepublik.
5 Jahre lebte Heimhofer nach der Akademie in München als Fassadenmaler, ging 1965 zurück ins Allgäu und begann, sich als freischaffender Maler eine Existenz aufzubauen. Das gelang auch dank der sicheren Lehrereinkünfte seiner Frau.
Heimhofer hat nächst Heinz Schubert den Berufsverband Bildender Künstler Schwaben-Süd geprägt,
in 20-jähriger Vorstandsmitgliedschaft und 9 Jahren alleinigen Vorsitzes. Er hat eine beachtliche Zahl Privatschüler, VHS- oder Irsee-Kursteilnehmer zu guter künstlerischer Qualität geführt z.B. Armin Gehret, Elisabeth Geduld, Edith Baumann, Willi Tannheimer oder Manfred Hürlimann ...

Arnulf Heimhofer 4.12.2009
in den 70-er Jahre im Dezember 2009
Vernissage Arnulf Heimhofer
mit Kornelia Hieber (li) von der Allgäuer Zeitung und Heike Zeller (re)
Vernissage ... in geselliger Runde
mit Gunther le Maire,
Hans Dinnebier und Alfons Zeller
Foto re: Heike Zeller
Vernissage Foto:Zeller Vernissage
Ausstellung

... Das malerische Werk Heimhofers
besteht aus einer gewaltigen Anzahl meist großformatiger Ölbilder,
vielen Aquarellen, Bleistift- und Federzeichnungen, vielen Fassadenbemalungen im Allgäu,
Fresken in einer Anzahl von Kirchen, gelegentlich ein paar Skulpturen.

Wenn Heimhofer malt, ist es vom Motiv her nicht aufregend
Küste hier und Küste da, Landschaften mit Bergen hier oder irgendwo anders, Figurengruppen, Blumen, Häuser im Bergell oder sonst wo in den Alpen,
Frauenköpfe – Männer interessieren ihn nicht so sehr - vielleicht einmal ein Stilleben.
Das ist alles nichts Sensationelles - aber damit wird man seiner Malerei nicht gerecht.
Jeder, der die Allgäuer Kunst einigermaßen kennt, kennt einen Heimhofer
unter allen anderen Bildern heraus, von seinen frühen Bildern bis zu den Arbeiten hier,
so unterschiedlich sie auch sind.

Heimhofers Charakteristikum, aber auch seine Überlegenheit liegt im Umgang mit der Farbe
dazu der feste Bildaufbau. Diesen bewundert er bei Anselm Feuerbach, die formale Bewältigung der Wandgestaltung fasziniert ihn bei Tiepolo. Heimhofer malt ganz normal auf Leinwand und Papier
mit ganz normalen Ölfarben, Aquarellfarben und mit dem Bleistift –
manchmal malt er auch mit dem Radiergummi in seinen schwarz gezeichneten Blättern herum.
So simpel ist das bei ihm – nicht Collagen, Sand, Gips, zerknittertes Papier oder Reißzwecken,
er bemalt auch keine menschlichen Körper oder zieht sich vor Publikum aus,
wickelt keine Allgäuer Kirchtürme ein, malt keine Sexfantasien, bemüht sich nicht,
naiv wie ein Kind zu kritzeln oder in esoterischer Süßlichkeit zu baden.
 
Heimhofer ist genau das Gegenteil eines Spontanmalers
das zigmalige Übermalen ist für seine Arbeiten typisch, das immer wieder weiter Verbessern.
Er verlangt handwerkliches Können, er verlangt, dass ein Künstler eine Farbe so an eine Stelle setzt, dass sie etwas bewirkt. Heimhofer löst die Bildkomposition malerisch und nicht durch lineare Zeichnung. Formen, Figuren und Landschaften entstehen durch die Farbe, nicht durch illustrierende Linien. Seine neueren Arbeiten sind farblich sehr viel lockerer, heller und leichter, frisch und kräftig.

Der wichtigste Beitrag Heimhofers zur Kunst des Allgäus
liegt in diesem Reichtum der Farbnuancen, in dieser Souveränität des Farbeinsatzes,
in der Brillanz seiner Farbverwendung.
Und so wurde er klammheimlich zu einem der bekanntesten und besten Maler Schwabens,
von dem man risikofrei behaupten kann, dass er sich bereits in der schwäbischen Kunstgeschichte
etabliert hat und nicht mehr daraus verschwinden wird.

(aus der Laudatio von <i> Gunther W. le Maire, Vernissage im Dr.-Geiger-Haus, 4.12.09)

Ausstellung
Werk Heimhofer Werk Heimhofer
Ausstellung Ausstellung
Ausstellung Werk Heimhofer
Werk Heimhofer Werk Heimhofer
Werk Heimhofer Vernissage Vernissage Vernissage Foto:Zeller Nadja Eckardt (li) sorgte für "Speis und Trank"
mit Brigitte Riskowski vom Künstlerhaus MOD
Foto li: Heike Zeller
Presse zur Ausstellung
 Vernissage Ausstellung von Arnulf Heimhofer "Meister der Farben" Allgäuer Zeitung/Marktoberdorf, 9.12.09 pdf >P
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