Arnulf Heimhofer

 Arnulf  Heimhofer / Burgberg
< Ausstellung 'Kunst im Rathaus' / Bad Hindelang 2011 >

kultur-oa.de






Heimhofer in Hindelang Arnulf Heimhofer - Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen

'Kunst im Rathaus'
<i> Bad Hindelang auf 4 Etagen

Ausstellung 28. Januar bis 13. März 2011 >Einladung/info
 
Rathaus
<i>
87541 Bad Hindelang, Marktstr. 9
Öffnungszeiten Mo bis Fr 8.30 - 12h und Do 14 bis 18h
zusätzlich So 27.02.2011 von 11 bis 13h
- der Künstler ist anwesend
Heimhofer in Hindelang







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Lage
>i

Ausstellung 'Kunst im Rathaus' / Bad Hindelang i. Allgäu vom 28.01. bis 13.03.2011

Info aktuell

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Fotos von der Vernissage und aus der Ausstellung - zum Vergrößern bitte auf die Vorschaubilder klicken - Seite im Aufbau
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Begrüßung Bürgermeister von Bad Hindelang Adalbert Martin
es sprechen Heike Zeller und <i> Gunther W. le Maire
es spielen Malgorzata Grzanka (Violoncello) und Henryk Brzoza (Akkordeon)
Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang li: Arnulf Heimhofer,
Kulturreferentin Inge  Nowak, Bürgermeister Adalbert Martin
Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heike Zeller und <i> Gunther W. le Maire - Auszüge aus dem Dialog über Heimhofer

In der heutigen Kunstszene wird so getan, wie wenn ständig „Neues“ gebracht werden müsste.
Neu aber ist weder ein positiver noch ein negativer Wert und hat mit Kunst überhaupt nichts zu tun.

Etwas Neues machen hängt mit Kreativität zusammen, die Max Bense definiert hat als
"das Finden einer seltenen Ordnung". Also nur positiv, wenn es um eine "Ordnung" geht, nicht um Chaogenität. Viele Künstler verkopfen sich heute und wollen mit Gewalt etwas Neues, anderes
 machen, und viele Mitbürger trauen sich nicht, 'des Kaisers neue Kleider' als Scharlatanerie
 zu entlarven. Dabei ist der Unfug unschwierig zu erkennen, auch wenn er sich oft mit
bedeutungsschwer klingenden Wortspielen hinter "Konzeptkunst" versteckt.
Der Vollblutmaler benötigt keine Gags, er mag sie nicht einmal, sie sind ihm sogar zuwider.
Vollblutmaler sind "ehrliche" Maler.
Arnulf Heimhofer ist ein "ehrlicher" Maler in diesem Sinn - und ein Freimaler. Er wirft nicht Motive
 mit einem Fotoprojektor auf die Leinwand und malt die dann aus. Für ihn ist diese -
heute übrigens von sehr vielen, auch bekannten Künstlern geübte Technik keine Kunst.

Heimhofer ist auch kein plein-air-Maler, aber ein plein-air-Zeichner. Seine Vorlagen sind niemals Fotografien, sondern Skizzen, also von Anfang an die Umsetzung einer eigenen Sichtweise. ...

 Heimhofer ist einer der wenigen wirklich "einheimischen" Künstler, hat aber nie Allgäuer gemalt.
Keine Wirtshausidylle wie Otto Keck, keine Jäger und Hirten wie Eduard Bechteler u.a.
Männer hat er sowieso nie gemalt ( nicht einmal sich selbst ) und seine Frauenköpfe sind auch keine Allgäuerinnen. Sie lachen weder frech noch verlegen - sondern überhaupt nicht. Seine Frauen haben fast alle den gleichen Habitus, die gleiche Nase und die gleichen zarten Hände. Alle seine Personen und Figuren haben kein Alter, sind aber eher etwas jünger als alt. Es sind alles erfundene Idealköpfe, so ein bisschen Andalusien-Verschnitt, oder vielleicht auch aus Istrien. Eine Schönheitsgalerie sind sie jedenfalls nicht. Sie sind so - wie das Motiv - nur Bildstruktur ...

Wir gehen inzwischen manchmal zu schnell an typischen Heimhofer-Motiven vorbei.
Wir meinen, das kennen wir schon und dabei rentiert es sich, alle Arbeiten genau anzusehen,
bis dann auch das kaum definierbare Glücksgefühl zu spüren ist,
das gute Kunst hervorzurufen vermag ...
Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang re: Frau Heimhofer
im Gespräch mit
Gunther le Maire
Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang Heimhofer in Hindelang
Heimhofer in Hindelang

links: Klaus Schmidt ... "Auch das Ungestüme des Pinsel- oder Zeichenstrichs spricht noch immer aus seinen Arbeiten - vielleicht sogar noch stärker als bisher. Der wilde Farbauftrag führt manchmal dazu, dass die Motive in dem einen oder anderen Ölgemälde fast schon gänzlich abstrahiert erscheinen. So setzt sich eine Landschaft im Allgäu fast nur noch aus blockähnlichen Flächen zusammen, die durch vielfache Übermalung düster, ja geradezu unheimlich wirken. Oder ein Bauernhaus aus dem Begell erhebt sich scheinbar wie ein einziger wuchtiger Quader vor dem Betrachter.
...Wie ein in sich geschlossener Kosmos wirken dagegen viele der kleinformatigeren Aquarelle. Dort taucht Heimhofer insbesondere schmucklose Fassaden und triste Ecken in einsamen Bergdörfern in ein Meer feiner Farbnuancen. Freilich erscheinen auch solche deutlich an der Wirklichkeit orientierten Darstellungen idealisiert. Menschen und all das, was ihr Leben so bequem macht wie Autos oder Stromleitungen sucht man in diesen dörflichen Skizzen vergebens" ... (Klaus Schmidt, Allg. Anz. 1.2.11)

Heimhofer in Hindelang
Werk Heimhofer Foto:Höpfl Heimhofer in Hindelang
Presse zur Ausstellung
Allgäu-Kultur 9.2.11 "Arnulf Heimhofer zeigt seine Gemälde" 80 Jahre und ungebrochener Schaffensdrang, von Klaus Schmidt >P

Allg. Anz. 1.2.11

"Die 'Ungestüme Leidenschaft fürs Ideal" Heimhofer präsentiert kraftvolle Arbeiten, von Klaus Schmidt >P
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