Arnulf Heimhofer

 Arnulf  Heimhofer / Burgberg
< Kunst in der Kreuzgalerie >

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Künstler

Arnulf Heimhofer 's Malerei und Grafik in der Kreuzgalerie
Arnulf Heimhofers "Kreuzgalerie" in Burgberg ist seit Jahren ein
vielfältiger Kultur-Veranstaltungsort - doch leider sind ihre Tage gezählt.
Zum Juli 2011 wurde sie aufgelöst, denn das Haus wird abgerissen ...

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Werke von Arnulf Heimhofer - Fotos aus der Kreuzgalerie

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10 J.Förderverein 10 Jahre Burgberger Verein Kreuzgalerie - Wiedereröffnung der Kunsthalle
Sa 16.6.12/ab 15 Laudatio Heike Zeller und W. Gunther le Maire
Musik Catharina Stehle (Harfe)  >Plakat
"Zehn Jahre Kreuzgalerie" Feier in neuer 'Kunsthalle' Allg.Anz. 14.6.12 >P
A.Heimhofer Archiv-Foto:Jansen
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Arnulf Heimhofer wurde 1930 in Burgberg geboren und gilt heute als einer der besten Maler
des Allgäus. Und jeder Burgberger, der Arnulf Heimhofer kennt, weiß, dass er stolz ist auf
das alte Geschlecht derer von Heimenhofen, die bis zum 14./15. Jahrhundert das obere Allgäu beherrschten. Sie waren aber dem Druck des Bistums Augsburg völlig unterlegen - und verarmten
 - natürlich laut protestierend, rauflustig - aber anständig!
Und sie wurden auch nicht Raubritter, um den finanziellen Ruin zu verhindern.

Arnulf Heimhofer behauptet malen zu müssen, weil er nichts anderes gelernt hat.
Dabei wissen zumindest seine Burgberger genau, dass er vor der Kunstakademie in München
einen „anständigen Beruf“ erlernt hat, nämlich das Schreinerhandwerk.
Nach der Schreinerlehre und einer Volontärzeit als Kirchenmaler studierte er bis
1959 an der Kunstakademie in München bei Prof. Hermann Kaspar, der die Heimhofersche Malart entscheidend geprägt hat. Die Vielfältigkeit und die Technik seiner Arbeiten sind bekannt,
er malt Öl auf Leinwand, Aquarelle und macht Bleistiftzeichnungen auf Papier, er beherrscht die Freskenmalerei, fertigt figürliche und flächige Kupferarbeiten und weiter, was er früher strikt ablehnte, Blumengrüße. Dabei trägt er skizzenhaft locker seine Farben auf, und, was bei ihm
sehr ungewohnt war, zum Teil unter Nutzung der Hartfaseroptik der Malplatte.
Formen, Figuren und Landschaften entstehen durch die Farbe, nicht durch illustrierende Linien.
Im Reichtum der Farbnuancen, in der Souveränität des Farbeinsatzes, in der Brillanz seiner Farbverwendung liegt der wichtigste Beitrag Heimhofers zur Kunst des Allgäus.

Arnulf Heimhofer war und ist auch ein erfolgreicher Kunstlehrer:
Seine Malkurse besuchten z.B. Manfred Hürlimann, Willi Tannheimer,
Elisabeth Geduld, <i> Edith Baumann <i> Gunther le Maire, Wim Mauthe, Gerti Müller,
Helga Benesch, Christl Retert und auch Arnim Gehret war sein Schüler.

In einem Alter, in dem ein rechtschaffener Bürger längst sein Werkzeug aus der Hand gelegt
hat, malt Heimhofer unverdrossen und pausenlos weiter. Er ist ein Kunstworkoholiker und
es scheint ihm richtig Spaß zu machen, obwohl er wahrscheinlich die gleiche Erfahrung
wie Karl Valentin gemacht hat:
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.

Stören wir unseren Meister also nicht in diesem Schaffensdrange - der Allgäuer Kunst zuliebe!

(aus der Laudatio von Heike Zeller, Vernissage Kornhausmuseum Weiler/Allgäu, Mai 2009)

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