Gunther le Maire, Foto:privat W.Gunther le Maire / Immenstadt-Bühl
< Ausstellung - '71' - Bad Hindelang 2011 >
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KOA W. Gunther le Maire war u.a. langjähriger Geschäftsführer der
Kulturgemeinschaft Oberallgäu
und ist Mitbegründer der
Kunstausstellung "Die Südliche".
Kunstgeschichten





Kunst

Die Abgewanderten >i Gunther le Maire ist außerdem Verfasser der beim Allgäuer Anzeigeblatt
erschienenen Serien Künstlerporträts und Kunstgeschichte(n) und
neu Die Abgewanderten Künstler, die anderswo Karriere gemacht haben

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Ausstellung 2011 -  '71` - 'Kunst im Rathaus Bad Hindelang

Info aktuell

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le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang links: Gunther le Maire vor 'Kasperlfiguren 2011'
rechts: Sohn Etienne le Maire
mit seinen Kindern
le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang
le Maire '71' - Hindelang  '71' - 'Kunst im Rathaus' <i> Bad Hindelang / Allgäu 
Dauer der Ausstellung 01. Oktober bis 11. November 2011
71
Ölbilder, Zeichnungen, Monotypien, Aquarelle und Linolschnitte
>Plakat    >Einladung    >Vita
Öffnungszeiten -
an den Wochenenden ist der Künstler selbst in der Ausstellung
Mo-Do 8.30-12h+14-16h; Fr 8.30-12h; Sa/So 10-12h+14-16h am 1/2.+15/16.10.;
le Maire '71' - Hindelang
le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang
le Maire '71' - Hindelang Eröffnung Freitag, 30.09./18.30h Begrüßung Kulturreferentin Inge Novak
Laudatio Dr. Werner Scharrer, Kunsthistoriker, Dietmannsried

Musik Lukas Holzinger - Marimbaphon

...endlich ein eigenes Instrument - für den talentierten Musiker ging ein Herzenswunsch
in Erfüllung - es wurde gesponsert vom KIWANIS-Club
le Maire '71' - Hindelang
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le Maire '71' - Hindelang

Kunsthistoriker Dr. Werner Scharrer
zum künstlerischen Werdegang von Gunther le Maire

...Gunther le Maire‘s sich erst viel später verdichtender künstlerischer Werdegang zeichnete sich bereits während der Schulzeit ab, wo er jährlich mit der Note 1 in Kunsterziehung glänzte. Sein Kunstlehrer, der bekannte expressionistische Künstler Max Escher erkannte schon frühzeitig das große Talent le Maires und förderte es nach Kräften...
Doch dieser
schlug die Empfehlung seines jahrelangen Kunsterziehers, auf eine Kunstakademie zu wechseln, in den Wind. Dessen Kommentar: "Sie sind so oppositionell, Sie opponieren sogar gegen Ihre eigene Begabung!" Für ein Kunststudium kannte Gunther le Maire die Szene damals
schon so gut, dass er wusste, davon nicht leben zu können...
Erst nach seinem Umzug nach Immenstadt  begann le Maire ab 1981 wieder konsequent zu malen...
und zwar ein Sujet, das vor 30 Jahren alles andere als  ‚en vogue‘ war:
E
r malte Landschaften.
Und diese atemberaubend präzise und klar. Die Bleistiftzeichnung voller dramaturgisch wirkungsvoller Dynamik gipfelt in der luxuriös guten Darbietung eines Ölgemäldes. Als Maler – und das ist vielleicht die stupende Virtuosität seiner Kunst – gibt Le Maire die Landschaft so wieder, wie sie sich ihm präsentieren. Autos, Straßen, Brücken, Verkehrsschilder, Baumaschinen, Telegraphen- oder Strommasten, ja sogar Müllcontainer, welche die Naturidylle trüben, stören ihn dabei überhaupt nicht. Diese Schönheitsfehler in der heilen Welt sucht er nicht gezielt, Sozialkritik in seinen Bildern liegt ihm fern, aber wenn sich Brüche in einem Motiv ergeben, dann werden sie auch festgehalten. Le Maire ist selber seit seiner Jugend ein exzellenter Kunstkenner und Kunstmanager. Die Stilrichtungen der Kunst wusste er schon früh so zu unterscheiden und rückwärts- wie vorwärts aufzusagen, wie andere Automarken oder -typen. Er selbst nennt sich als Künstler, dem man in der persönlichen Begegnung auch eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste egal wo ohne mit der Wimper zu zucken abnehmen würde, bescheiden 'Autodidakt'. Und als solcher hat er sich der Plein-air-Malerei verschrieben, wobei kräftige Farben und eine detailfreudige Wiedergabe des Motivs in stimmigen Facetten für große Lebendigkeit sorgen. Wie schon bei den Impressionisten des 19.Jahrhunderts entstehen seine Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder in der freien Natur an der Staffelei,
wo er den Malprozess genießt, wo sich aber auch alles in der Landschaft während des Malens – immerhin einer Zeit zwischen vier und sieben Stunden – durch das Licht verändert.
Der Zauber des Lichts – größter Freund aber auch größter Feind der Plein-air-Malerei...

Und Gunther le Maire, der ja schon als Schüler auf hohem Niveau zu provozieren wusste, ist sich diesbezüglich selbst noch in der Kunst treu geblieben. Gemäß einem seiner Lebens-Leitsätze:
"Die Spießer muss man ärgern" gab es auch schon einmal eine experimentelle Seite des 71jährigen Geburtstagskindes. Er malte mit Schuhcreme, Zahnpasta und Senf. Mit diesen Zutaten werden Sie
in dem aus 71 Bildern bestehenden Bilderreigen nicht bedient. Dafür finden Sie hier auf 3 Etagen gewagt schwungvolle Bleistiftzeichnungen sowie Monotypien, Linolschnitte, locker musternde Aquarelle und technisch überragende und makellose wie Zeichnungen erscheinende Ölgemälde
von bewundernswerter lyrischer Farbenvielfalt.
Bilderzählungen und Landschaften aus Europa mit dem Herzstück:
Die grüne Welt des Allgäus
mit den lieb gewonnenen Bergen vor der Haustüre.
Und von hinter der Haustüre grüßen meisterhafte Selbstporträts und eine
liebenswürdige ‚Kleines Welttheater‘ GmbH mit Kaspar, Gretel, Seppel, Räuber & Co KG...

Dr. Werner Scharrer © Dietmannsried/Bad Hindelang, 30.09.2011  (Auszug)   

le Maire '71' - Hindelang
An der Ostrach 2010 Passstr. Oberjoch 2006
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Schloss Kirchheim 2010 Allgäuer Landschaft 2009
le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang
le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang
Isola Santa 2008 Illertal/Widderstein 2011
le Maire '71' - Hindelang le Maire '71' - Hindelang
Ziemetshausen 2006 westl.Hohe Tatra 2009
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Viehmarktplatz 2011 G. Unger, Eva Schroer alle Fotos : www.kultur-oa.de Mochlos (Kreta) 2002
  Presse  
 zur Ausstellung  "Die Welt des Allgäus in vielen Facetten" repräsentativer Querschnitt seiner Arbeit, Allg.Anz. 8.10.11 >P

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